Die Operation ist DANK EURER HILFE vollbracht. Alle sind erleichtert dass es gut gegangen ist!

Die Ärzte haben empfohlen, dass Bettys Kinder vor der Operation zu Besuch kommen. Das würde beste Medizin sein, für eine deprimierte Frau sein die ihre Kinder schon seit über 2 Monaten nicht mehr gesehen hat. Das habe die Kinder auch gemacht und uns einige Fotos aus Quito (vor dem Krankenhaus) geschickt. Karen erklärt mir genau wie das Geld auch durch diesen Besuch dahin schwindet, aber letztendlich war es die Mühe (und das Geld sowieso) Wert.
Hier ein paar Fotos vor dem Krankenhaus. Die Kinder durften ihre Mama nur einzeln besuchen (Ivan, Veronica, Adriana, Carlos):


Karen schreibt: „Die Operation hat von 15:00 bis 17:30 gedauert. Ich bin fast selbst gestorben vor Sorge um meine Mama. Als die Krankenschwester mal herauskam und nicht sagen konnte wie es gerade um Mama steht….. ach aber jetzt ist es vorbei! Gott sei Dank. Sie ist noch immer sehr schwach und steht noch sicher ein paar Tage unter Beobachtung. Habe schon versucht eine Transportmöglichkeit zu organisieren. Du weißt ja wie viele Stunden es nach Hause sind, schlechte Straßen voller Schlaglöcher und das Krankenhaus kann den Krankentransport nicht leisten. Ich habe einen Fahrer gefragt, es wird noch mal etwa 200€ kosten und dann noch die Medikamente jedes Monat mindestens nochmal 100 $ …, du kannst dir sicher vorstellen, das Geld ist ausgegeben. Was soll ich tun?“
Hier ein paar Fotos vom und aus dem Krankenhaus. Leider gab es im Krankenhaus Fotoverbot (das Karen in ihrer verzweifelten Situation recht ernst genommen hat), darum gibt es nur ein Foto mit Betty beim Blutdruckmessen, ihrem Untersuchungsbett, den Warteschlangen für die Blutproben, ein Bild von Karen und Veronica als sie sich abgewechselt haben in Quito damit Karen ihre Prüfungen nachmachen kann:



Karen: „Während der Operation haben meine Geschwister ständig angerufen und wisse wollen wie es Mama geht. Es hat ewig gedauert. Mittlerweile hat mich Veronica angerufen und völlig verzweifelt erzählt, das Carlos Fieber, dann auch wieder Schüttelfrost hat und nicht mehr essen kann. Zum Glück hat eine Tante Geld borgen können für das Spital in Coca. Dort haben sie dann Dengue-Fieber festgestellt. Mit den Medikamenten ist es bereits besser geworden, aber wieder ein großer Schreck! Ich bin mit meine Nerven echt am Ende.“

Es geht sicher bald wieder aufwärts! Wenn die Familie wieder in Coca vereint ist wird sicherlich auch die Heilwirksamkeit des Zusammenseins eintreten! Es wäre sehr schön wenn wir der Familie gemeinsam ein schönes Weihnachtsfest verschaffen könnten.
(Weihnachten ganz ohne Schnee!)

Hier bei dieser Gelegenheit ein paar Fotos aus Coca (die meisten Fotos habe ich erst nachträglich erhalten, sind also schon ein wenig älter):
Matheo und Adriana in der Hütte mit einem Verwandten (Weihnachten 2010), Matheo in Schul-Sportuniform neben einer hübschen Schulkollegin, Matheo in Tracht, 3 Bilder vom Baden in Coca

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