Viele Schicksalsschläge wurden bereits überwunden, durch unsere Hilfe. So auch dieser! Es geht Paul wieder besser. Mit den finanziellen Mitteln war es ihm möglich seine Vergiftung zu überwinden. Darum kann er auch schon wieder arbeiten und mithelfen seinen Geschwistern den Schulanfang zu erleichtern.

Drei Kinder sind in der „Secundaria“ (ungefähr Hauptschule bei uns, wobei Carlos und Ivan wie gesagt diese Mechanikerausbildung machen) und zwei in der „Primaria“ (Volksschule). Andrea die älteste geht arbeiten, wie sie es ja schon sozusagen gewöhnt ist, aus ihrer Kindheit. Carlos und Ivan fehlen ein Jahr bis zum Abschluss der dreijährigen Mechanikerausbildung.

Also es sind sehr viele Kinder die, jetzt wieder Schulsachen (Bücher, Stifte, Hefte…) und Uniform (Turnen, Schule, Werkstättenbekleidung) brauchen. Auch der Schulbus und die Schuljause darf man für 5 Kinder nicht vernachlässigen. Aber schön ist es zu sehen wie sie ihre Chance gerne und mit Dankbarkeit wahrnehmen. Es war alles an Geld wert in ihre Ausbildung zu investieren. Achja, ich hätte mir auch Aktien kaufen können, weil es gerade so ein aktuelles Thema ist!

Es freut mich das mein (UNSER!!!) Geld fröhliche Gesichter bekommen hat!

Damit die Sammlung an Unglücken weiter geht hat Paul vor kurzem ins Spital müssen. Wegen einer Vergiftung die er sich bei Gartenarbeiten zugezogen hat. An der Hand verletzt, versuchte er mit chemischen Mitteln den Graten von Pflanzen frei zu halten. Das ist im Dschungel nötig um die lästigen Insekten fern zu halten, hat man mir gesagt. Das man dabei gleich zur chemischen Keule statt dem Buschmesser greift ist wohl mit ein Problem das Paul nicht alleine lösen kann. Sinn macht es sicher keinen, und das habe ich zumindest für die Zukunft so kommuniziert. Für diesen Spitalaufenthalt und die Nachbehandlung war wieder ein wenig extra Hilfe erforderlich die im Moment (mit mir 3) Spender tragen.

Warum traut sich sonst niemand zu geben, frage ich mich. Aber vielleicht wird zumindest an anderer Stelle mit großem Herzen gegeben! Und da wäre da noch die aktive Entwicklungshilfe die wir durch unseren Lebensstiel jeden Tag leisten können.

Damit ihr besser versteht: Andrea arbeitet 7 Tage in der Woche, 12 Stunden am Tag und ohne Anspruch auf Urlaub. Für 100$ im Monat. Sie ist eine von vielen die indirekt wohl für uns arbeiten, oder …?

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